Emerich - Hauck

Kategorie: Schlesien

Orte im Kreis Habelschwerdt

Deutsche Orte, deren heutige polnische Namen und Bemerkungen

Es existiert zu diesem Thema eine Landkarte, die ich einsehen konnte:
Landkarte und Namensverzeichnis deutsch – polnisch
1:100.000 3. Auflage Marx Verlag, Leimen, Druck: Rheinhessische Druckwerkstätte Alzey, 1967

Deutscher Name Polnischer Name Bemerkungen
Alt Gersdorf Stary Gieraltow  
Alt Lomnitz Stara Lomnica  
Alt Mohrau Stara Morawa  
Alt Waltersdorf Stary Waliszow  
Aspenau Topolice  
Bielendorf Biela am Ende des Tals des Flusses Biele gelegen
Bobischau Boboszow  
Brand Spalona  
Ebersdorf Domaszkow  
Freiwalde Lesica  
Friedrichsgrund Piaskowice  
Glasegrund Szklary  
Glasendorf Szklarka  
Gläsendorf Szklarnia  
Gompersdorf Goszow  
Grafenort Gorzanow  
Grund Strachocin früher Schreckendorf
gemeinsam mit Seitenberg jetzt Stronie Slaskie
Habelschwerdt Bystrzyca Klodzka  
Hain Gajnik  
Hammer Mloty  
Heidelberg Wrzosowka als Dorfschaft zu Bad Landeck gehörend – kirchliche Quellen dort
Heidelberg – Lichtenwalde Borowki gm Poreba  
Heinzendorf Skrzynka  
Herrnsdorf Piotrowice  
Herzogswalde Nagodzice  
Heudorf Sienna  
Hohndorf Wyszki  
Hüttenguth Huta  
Johannesberg Janowa Gora  
Kaiserswalde Lasowka  
Kamnitz Kamienica  
Karpenstein Karpien/Karpno als Dorfschaft zu Bad Landeck gehörend – kirchliche Quellen dort
Klessengrund Kletno am Fusse der Bärenhöhle
Konradswalde Konradow  
Kortenpfuhl Zablocie  
Kunzendorf a.d. Biele Trzebieszowice Pfarramt Adresse:
57-540 Ladek Zdroj
woj. Dolnoslaske
152 Trzebieszowice
Jankowiak Krzystof
Landeck, Bad Ladek Zdroj hierzu gehören die Dorfschaften:
Voigtsdorf, Karpenstein, Leuthen, Niederthalheim, Oberthalheim, Olbersdorf, Heidelberg, Winkeldorf
Langenau, Bad Dlugopole Zdroj  
Langenbrück Mostowice  
Lauterbach Goworow  
Leuthen Lutynia, Ludwikowo als Dorfschaft zu Bad Landeck gehörend – kirchliche Quellen dort
Lichtenwalde Poreba  
Maria Schnee, Gem. Schneeberg/Wölfelsgrun d Snieznik gm Miedzygorze  
Morgenau Marianowka  
Marienau Marianowka  
Marienthal Niemojow  
Martinsberg Marcinkow  
Melling Mielnik  
Michaelsthal Michalowice  
Mittelwalde Miedzylesie  
Mühlbach Mlynowiec  
Neißbach Potoczek  
Neu Batzdorf Starkowek  
Neubrunn Szczawina  
Neu Gersdorf Nowy Gieraltow  
Neu Lomnitz Nowa Lomnica  
Neu Mohrau Nowa Morawa  
Neundorf Nowa Wies  
Neu Waltersdorf Nowy Waliszow  
Neu Weistritz Nowa Bystrzyca  
Nieder Langenau Dlugopole Dolne  
Ober Langenau Dlugopole Gorne  
Ober Thalheim   siehe Bad Landeck
Olbersdorf Stojkow als Dorfschaft zu Bad Landeck gehörend – kirchliche Quellen dort
Peucker Poniatow  
Plomnitz Plawnica, Plomnica  
Pohldorf Poszkow  
Reyersdorf Radochow  
Rsoenthal Rozanka  
Rothflösse Czerwony Strumien  
Schnallenstein Szczerba  
Schönau b. Landeck Orlowiec Kirchenbücher in Bad Landeck
Schönau b. Mittelwalde Smreczyna  
Schönfeld, Schönwald Roztoki  
Schönthal Dolnik  
Schreckendorf Strachocin / Stronie Slaskie  
Schreibendorf Pisary  
Seitenberg Stronie Slaskie gemeinsam mit Schreckendorf
Seitendorf Gniewoszow  
Spätenwalde Zalesie  
Steinbach Kamienczyk  
Steingrund Kamienna  
Stuhlseiffen Rudawa  
Thanndorf Jodlow  
Urnitz Jaworek  
Verlorenwasser Ponikwa  
Voigtsdorf b. Landeck Wojtowka als Dorfschaft zu Bad Landeck gehörend – kirchliche Quellen dort
Voigtsdorf b. Habelschwerdt Wojtowice  
Weißbrod Niedzwiedna  
Weißwasser Bialka Woda  
Wilhelmsthal Boleslawow  
Winkeldorf Katy Bystrzyckie Kirchenbücher in Bad Landeck, ab 26.4.1897 Filialkirche Winkeldorf
Wölfelsdorf Wilkanow  
Wölfelsgrund Miedzygorze  
Wolmsdorf Rogozka  

Kirchenbücher Bad Landeck

Auf meiner Suche habe ich im katholischen Pfarramt Bad Landeck folgende alten Kirchenbücher gefunden:
(meist sind die Dorfschaften Voigtsdorf, Heidelberg, Karpenstein, Leuthen, Niederthalheim, Oberthalheim und Olbersdorf enthalten)

– Winkeldorf, Taufmatrikel 1.1.1827 – 21.3.1902 (inkl. Trauungen + Begräbnisse)

– zu Landeck gehörende Dorfschaften, Taufbuch 1806 – 1833

– Landeck, Heiraten 1863 – 1873, 1874 – 1894
– Landeck, Heiraten 1707 – 1944
– Stadt Landeck, Trauungen 1834 – 1902, 1.6.1902 – 1948

– Landeck Geburten N bis Z ab 16. Jahrhundert
– Landeck, Taufen (mit Großeltern) 1873 – 28.2.1887
– Pfarrei Landeck, Taufbuch 1805 – 1895 (inkl. Schönau), 1896 – 1926, 1927 – 1944

– Landeck, Begräbnisbuch 1908 – 1953, Todesanzeigen 1909 – 1932

daneben wurden von den Mormonen folgende Bücher auf Mikrofilm archiviert:
– Landeck, Taufen 1597 – 1622

– Landeck, Tote 1604 – 1622, 1767 – 1782

– zu Landeck gehörende Dorfschaften (s.o.) Tote 1783 – 1833

Geschichte der Grafschaft Glatz

Geschichte Grafschaft Glatz

1198 – 1278

Unter den böhmischen Königen Ottokar I., Wenzel I. und Ottokar II. kamen deutsche Siedler in das Land.

1275

Glatz ist eine deutsche Stadt nach Magdeburger Recht.

1316 – 1412

Ältestes Glatzer Stadtbuch.

1335

König Kasimir III. von Polen verzichtet zugunsten Böhmens auf Schlesien – sogenannter (Vor-)Vertrag von Trentschin

1339

der polnische König anerkennt mit Urkunde den Vorvertrag, der endgültig in Kraft tritt. In bezug auf Schlesien heißt es, daß der polnische Herrscher „kein Recht, kein Eigentum, keine Herrschaft, keinen Besitz und Rechtstitel habe, noch gehabt habe, ihm solche weder zustehen, noch zugestanden haben“ (nach J. J. Menzel).

1419 – 1436

In den Hussitenkriegen erleidet das Land starke Verwüstungen.

1426

Kaiser Sigismund beauftragt Potho von Tschastolowitz, Landeshauptmann von Glatz, in Glatz Heller schlagen zu lassen.

1428

Die Hussiten belagern Glatz vergeblich; im Dezember fällt Herzog Johann von Münsterberg in der Schlacht am Roten Berg.

1463

Georg von Podiebrad, König von Böhmen, erhebt das Glatzer Land zur Grafschaft.

1462

Kaiser Friedrich III. bestätigt dies Erhebung. Glatz wird Residenz des Grafen Heinrich des Älteren, des Sohnes Georgs.

1477

Heinrich der Ältere gliedert den sog. Hummelbezirk der Grafschaft ein.

1526

Nach einem Erbvertrag von 1515 zwischen den Habsburgern und den Jagiellonen fallen Ungarn, Böhmen mit seinen Nebenländern Mähren, Schlesien und die Grafschaft Glatz an Erzherzog Ferdinand, der 1531 deutscher König wird.

1548 – 1560

Herzog Ernst von Bayern setzt sich als Pfandinhaber der Grafschaft mit der Reformation und ihren Anhängern auseinander.

1561

Ferdinand löst die Grafschaft ein, die nun bei Habsburg bleibt.

1637

Die Jesuiten kommen nach Glatz.

1619

Die Grafschafter Stände stellen sich auf die Seite des Kurfürsten Friedrich von der Pfalz, als er zum König von Böhmen gewählt wird.

1622

Die Glatzer und Graf von Thurn kapitulieren nach tapferem Widerstand vor Graf Karl von Lichtenstein, dem kaiserlichen General.

1625

Die Grafschafter leisten Erzherzog Karl, dem neuen Landesherren, den Eid. Die Anhänger des „Winterkönigs“ werden bestraft und die Bevölkerung 1639 rekatholisiert.

1679 / 80

Die Pest gefährdet die Menschen und fordert zahlreiche Opfer.

1740

Maria Theresia und Friedrich II. treten die Regierung an.

1740 – 42,
1744 – 45,
1756 – 63

Die drei Kriege, die Friedrich II. um Schlesien führt.

1741

Der Preußenkönig kauft auf Grund eines Vertrages von Karl-Albrecht, Kurfürst von Bayern und nomineller König von Böhmen, die Grafschaft Glatz für 400.000 Taler, bezahlt aber schließlich nur 200.000 Taler.

1770

Oberst Regeler beginnt im Auftrage Friedrichs des Großen mit dem Um- und Ausbau der Festung Glatz. Im Rahmen der Ausbauarbeit des Königs richtet Meister Rohrbach in Friedrichsgrund die Glashütte ein.

1778 / 1779

Im Bayrischen Erbfolgekrieg wird die Grafschaft Kampfgebiet.

1790

Goethe reist durch das Land, um unter anderem die Heuscheuer zu besichtigen.

1807

Graf Goetzen organisiert als Generalgouvaneur von Schlesien den Widerstand gegen die französischen Rheintruppen unter Prinz Jérôme, dem Bruder Napoleons, und General Vandamme.

25.6.1807

Nach harten Kämpfen schließt Graf Goetzen einen Waffenstillstand mit Jérôme ab, dessen Bestimmungen durch den Frieden von Tilsit überholt werden. In Schlesien bleiben Glatz, Silberberg und Cosel unbezwungen.

1813 / 15

Wegen der räumlichen Entfernung berühren die Kämpfe gegen Napoleon die Grafschaft nicht.

1817

Habelschwerdt wird Kreisstadt (erste Erwähnung 1318 als „Hawelswerde“).

1855

Neurode wird Kreisstadt (erste Erwähnung 1337 als „von dem Nevwenrode“).

1866 / 1870

Während im Krieg gegen Österreich das Land als Aufmarschgebiet den preußischen Truppen dient, bleibt es in der Auseinandersetzung mit Frankreich unberührt von Kampfhandlungen.

1877

Die Aufhebung der Festung ermöglicht den Glatzer Bürgern die Erweiterung ihrer Stadt. So folgt nun eine starke Veränderung des Stadtbildes.

1875 – 97

Die Infrastruktur des Landes wird durch den Ausbau der Straßen und der Eisenbahn wesentlich verbessert (Glatz-Mittelwalde 1875, nach Dittersbach 1879, nach Rückers / Reinerz 1890, nach Landeck 1897).

bis 1914

Verschiedene Wirtschaftszweige vergrößern ihre Produktion (Bergbau) und weiten sich aus.

1918 / 19

Robert Boese gründet einen Aktionsausschuß, um den Ansprüchen der Tschechen auf die Grafschaft energisch entgegentreten zu können; deshalb bleibt das Land im Vertrag von Versailles bei Deutschland.

1932

Der Kreis Neurode wird in den Kreis Glatz eingegliedert.

8.5.1945

Fast ohne Kriegsschäden erleben Land und Leute das Kriegsende. Die Rote Armee setzt deutsche „Antifaschisten“ als Treuhänder ein. Von ihnen übernehmen ab Juni 1945 Polen die Verwaltung.

1945 – 47

Die deutsche Bevölkerung wird größtenteils vertrieben.

5.8.1950

Charta der deutschen Heimatvertriebenen

6.8.1960

Deklaration zur Charta der deutschen Heimatvertriebenen

28.6.1972

Nach Ratifizierung der Ostverträge (17.5.1972) ordnet der Vatikan die Grafschaft kirchlich dem Erzbistum Breslau zu.

31.7.1973 / 7.7.1975

Das Bundesverfassungsgericht stellt fest: Das deutsche Reich existiert in den Grenzen von 1937 fort.

5.5.1990

Die Vertretung der vertriebenen Schlesier aus der Grafschaft Glatz legt im Hinblick auf die erkennbare Absicht von Bundestag und Volkskammer, Verzicht auf die von Polen verwalteten Ostgebiete auszusprechen, Rechtsverwahrung ein.

14.11.1990

Unterzeichnung des Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über die Bestätigung der zwischen ihnen bestehenden Grenze; damit verzichtet Deutschland, ohne dass hierfür ein Rechtsgrund besteht, auf die Ostprovinzen des Deutschen Reiches und Stettin.

16.1.1992

Der Vertrag tritt in Kraft.

18.9.1993

Gründung des Deutschen Freundschaftskreises der Grafschaft Glatz durch die Zentralstelle und Heimatgruppe Grafschaft Glatz.

2004 Polen wird Mitglied der Europäischen Union

Funde mit Namen HAUCK

Neben den bereits in meinen Ahnenbaum integrierten Personen habe ich auf meinen Forschungen diverse andere Hauck im Kreis Habelschwerdt entdeckt, deren Verbindung zu meinen Hauck noch nicht geklärt ist

Anzahl der Äste: 30

1.

Agatha & ? ?
· Josef 1849

2.

Agnes & ? ?
· Josef 1860

3.

Albert & Magdalena Förster
· August & Theresia Rose
· Paul 1903
· Helene 1904
· Hermann 1906
· Max 1907
· Martin 1911
· Maria & Joseph Hauck

4.

Andreas &1687 Catharina Scheffel

5.

Anton + &1794 Elisabeth Veronica Gottwald
· Anton 1805 &1827 Regina Weidlich
· Anton Joseph 1828
· Joseph Carl Franz 1829
· Maria Theresia Elisabeth 1830
· Nottaufe 1830
· Carolina Beata 1833
· Joseph Franz Johann 1809
· Franz Carl 1811 &1831 Maria Ehrlich
· Anna Maria Francisca 1819
· Agnes Renata 1822
· Johann von Nepomuck 1823

6.

Anton & Maria Jestel
· Josef 1786

7.

August & Ida Eser
· Maximilian & Maria Franke
· Maximilian 1920

8.

Bruno 1865-1924

9.

Christof & Salome ?
· Andreas 1678

10.

Christof & Susanna ?
· Josef 1698

11.

Edmund & Rosalia Hatscher
· Josef 1800
Edmund & Josefa Spittel
· Robert 1838

12.

Eduard & Theresia Rupprecht
· Ernst 1850
· Robert 1851

13.

Franz & Franziska Wache
· Joseph & Maria Hauck
· Joseph 1903

14.

Franz & Maria Frenzel
· Wendelin Ignatz Joseph 1832

15.

Georg & Katharina ?
· Josef 1681

16.

Ignatz 1813-1887 & ? ?
· Ernestine 1868-1894 & ? ?
· Josef 1891-1969 & Emma Gottwald
· Magdalena 1923-
· Gertrud 1924-
· Bernhard 1934- & Anna Franke
· Norbert
· Markus
· Josef & ? ?
· Martha & ? Stein
· Emil & ? ?
· Magda & ? Fritsch

17.

Johannes & Veronica Hauck
· Joseph 1807

18.

Josef & Josefa Herrmann
· Josef 1812

19.

Josef & Maria Pelz
· Josef 1806

20.

Josef & Elisabeth Rupprecht
· Josef 1710

21.

Josef & Theresia Kintscher
· Josef 1839

22.

Joseph & Auguste Teuber ca 1846-1919
· Ida & Paul Hofe
· Richard & Luisa Raschke
· Richard Maximilian 1904
· Maximilian Paul 1905
· Magdalena Elisabeth 1908

23.

Joseph & Clara Frankin
· Michael & Elisabeth ?
· Theresia 1805
· Clara 1806

24.

Joseph & Anna Hoffmann
· Joseph 1829

25.

Kaspar & Anna ?
· Josef 1698

26.

Klemens & Anna Zimmer
· Paul 1861
· Paul 1867

27.

Robert & Anna Scholz
· Robert & Gertrud Hänel
· Kurt Joseph Hermann Robert 1921-
· Martin Friedrich Ernst 1923-

28.

Thaddaeus & Theresia Bernhard
· Ernst 1850
· Robert 1852
Thaddaeus & Franziska Jestel
· Paul 1861
· Martha 1866

29.

Veronica & Johannes Hauck

30.

Veronika & Eduard Reimann

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